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Liebe Gemeinde,
Die Ostergottesdienste werden in diesem Jahr Live übertragen, wie sicherlich viele von ihnen Mitbekommen haben. Anders als geplant muss allerdings die Liveübertragung der Abendmahlfeier an Gründonnerstag aus technischen Gründen abgesagt werden. Die Gottesdienste an Karfreitag und in der Osternacht finden wie zuvor geplant auch digital statt. Wir bitten an dieser Stelle um Entschuldigung. 

Die beiden terminierten Livestreams finden sie unter diesem Schreiben: (Oder bei Problemen auf dem Youtube-Channel der Pfarrei: Youtube St. Dionysius - YouTube)

 

Karfreitag: 

 Osternacht: 

 

Wir wünschen allen ein frohes und gesegnetes Osterfest. 

Erdmännchen Ehrenamt Niederrhein

Im September 2021 beginnt eine neue Ausbildungsgruppe der TelefonSeelsorge.Gefragt sind Frauen und Männer, die bereit sind, sich anderen Menschen am Telefon inschwierigen Lebenssituationen als Gesprächspartner*innen ehrenamtlich zur Verfügungzu stellen.Die Ausbildung erfolgt nach bundeseinheitlichen Richtlinien. Selbsterfahrung,Biographiearbeit, Gesprächsführung und Kommunikationsmodelle sind wesentliche Inhalte der Ausbildung. Nach Beendigung der Ausbildungszeit erwartet die TelefonSeelsorge von ihren Mitarbeitenden die Übernahme von jeweils drei Diensten zu je 4 Stunden im Monat, tagsüber und auch nachts, denn die TelefonSeelsorge ist rund um die Uhr gesprächsbereit. Der Ausbildungsort ist Wesel. Wenn Sie sich für diese Tätigkeit interessieren erhalten Sie hier weitere Informationen:

 

TelefonSeelsorge Niederrhein/Westmünsterland

Postfach 10110646471 Wesel

Tel.: 0281 – 156-141 (Montag – Freitag von 8:30 – 12:30 Uhr)

Email: telefonseelsorge@kirchenkreis-wesel.net

Internet: www.telefonseelsorge-niederrhein.de

Liebe Schwestern und Brüder,

es fällt mir heute ziemlich schwer, Ihnen diese Zeilen zu schreiben, denn ich möchte Sie darüber informieren, dass ich Kerken verlassen werde.

Unser Bischof Dr. Felix Genn hat mich gebeten, eine neue Aufgabe außerhalb des Bistums anzunehmen. Ich werde ab 1. Juli 2021 als Bundespolizeipfarrer in der katholischen Seelsorge der Bundespolizei tätig sein. Für diese Tätigkeit werde ich vom Bistum Münster beurlaubt, meine Tätigkeit als Pfarrer in Kerken endet am 30. Juni 2021.

Auch wenn die neue Aufgabe eine sehr spannende Herausforderung ist, so kommt der Abschied aus Kerken doch früher als von mir erwartet. Es wäre schön gewesen, noch hier zu sein, wenn die Früchte der Projekte, die ich hier – gemeinsam mit Vielen – beginnen durfte, geerntet werden können: der Neubau des Pfarrheims in Aldekerk, die Renovierung der Pfarrkirche und vieles mehr.

Aber ich habe bei meiner Priesterweihe dem Bischof Gehorsam versprochen, und dieses Versprechen nehme ich ernst. Ich bin Priester geworden, um mich dort hinstellen zu lassen, wo die Kirche mich braucht. Das war bei meinem Wechsel nach Kerken so, und das wird jetzt wieder so sein.

Natürlich fällt es mir nicht leicht, zumal ich mich in den letzten zweieinhalb Jahren hier gut eingelebt und auch gespürt habe, dass vieles von dem, was hier begonnen worden ist, gut angenommen und unterstützt wurde.

Was mich zuversichtlich stimmt, ist die Tatsache, dass unsere Pfarrei inzwischen gut aufgestellt ist:

  • Das Pastoralteam - mit Pastor Raya, Pater Abraham (zum Glück noch bis August), und nicht zuletzt Pastoralreferent Niels Ketteler - ist gut eingespielt. Jeder bringt sich mit seinem Charisma in die Seelsorge ein und das Team arbeitet gut zusammen. Wichtig ist auch die Unterstützung durch den ehrenamtlichen Beerdigungsdienst von Johannes Bonn und Norbert Käfer.
  • Das Team im Pfarrbüro unter der Leitung von Anne Dröge hat sich zu einem wirklichen Dienstleistungszentrum entwickelt und ist eine gute Stütze für das Zusammenarbeiten in der Pfarrei.
  • Mit Ludger Mötter haben wir einen sehr guten Haushaltsbeauftragten, der in der Pfarrei vernetzt und in allen finanziellen Fragen ein inzwischen bewährter Ansprechpartner geworden ist.

Ich bin daher sehr zuversichtlich, dass in unserer Pfarrei auch nach dem 30. Juni alles gut weiterlaufen wird, auch wenn es voraussichtlich nicht sofort einen neuen Pfarrer, sondern wohl vorläufig einen Pfarrverwalter geben wird.

Die Bistumsleitung wird in den nächsten Tagen mit dem Seelsorgeteam, dem Pfarreirat und dem Verwaltungsausschuss Kontakt aufnehmen, um zu besprechen, wie es weitergehen kann.

Aber nun sind wir ja noch einige Monate zusammen und werden uns noch häufiger begegnen. Falls Sie noch Fragen oder Anmerkungen haben, so lassen Sie es mich gerne wissen. In allen Gottesdiensten am kommenden Wochenende (20./21. Februar) werde ich anwesend sein, um persönlich zu Ihnen zu sprechen.

Inzwischen alles Gute und herzliche Grüße


Ihr

Pfarrer Christian Stenz

Unterschrift Christian

Kerken, den 18. Februar 2021

Am 15. Februar fand die Grundsteinlegung für das neue Pfarrheim St. Peter und Paul in Aldekerk statt, coronabedingt leider nur in ganz kleinem Kreis.

Nachdem Pfarrer Stenz die Gäste begrüßt hatte, sprach unser Bürgermeisters Dirk Möcking ein Grußwort. Er verwies auf die Errichtung des Pfarrheims in Nieukerk im Jahre 2003, die große Vorfreude auf das neue Pfarrheim, das von den Gläubigen - im Vorfeld befragt - wie folgt charakterisiert wurde:

  • Idee für Räume - Räume für Ideen
  • Ort der Begegnung
  • schönes Haus mit viel Licht
  • in neuem Glanz
  • ein Haus für Alt und Jung
  • Zentrum der Arbeit, des Miteinanders und der Freude.

Bürgermeister Möcking wünschte der Gemeinde in Aldekerk und allen zukünftigen Nutzern, dass sie all dies und noch viel mehr in dem neuen Pfarrheim finden werden. Er verwies auf die Bedeutung von Begegnungsmöglichkeiten und dankt der katholischen Kirchengemeinde, dass sie hier im Zentrum von Aldekerk moderne und barrierefreie Begegnungsmöglichkeiten schafft und anbietet. Abschließend wünschte der Bürgermeister den Handwerkern ein frohes Schaffen und dass Gott seine schützende Hand über sie und alle Gewerke hält.

Danach verlas Peter Franke ein Grußwort des Architekten Christoph Achterkamp.

Es folgten ein Gebet und die Schriftlesung durch Pfarrer Stenz.

Im Anschluss wurde ein Grußwort unseres Regionalbischofs, Weihbischof Rolf Lohmann verlesen.

Dann trug Pfarrer Stenz den Inhalt der Urkunde zur Grundsteinlegung vor, danach erfolgte die Grundsteinlegung.

Nach einem Segensgebet durch Pfarrer Stenz schlossen sich die

Segenswünsche mit Hammerschlägen an, die durch den Pfarrer, den Bürgermeister, und den Bauleiter Peter Franke vorgenommen wurden.

Nach den Fürbitten und dem gemeinsamen Vaterunser endete die Feier mit dem Schlusssegen durch Pfarrer Stenz.

Für alle, die nicht dabei sein konnten, drucken wir hier die verlesenen Texte zum Nachlesen ab. 


 

Begrüßung durch Pfarrer Dr. Stenz zur Grundsteinlegung für das neue Pfarrheim St. Peter und Paul in Aldekerk

 

Ganz herzlich begrüße ich Sie alle zur Grundsteinlegung für unser neues Pfarrheim St. Peter und Paul in Aldekerk. Eine Feier, die in zeitgemäß kleinem Rahmen stattfindet. Hoffen wir, dass zur Einweihung Ende des Jahres dann möglichst viele Gemeindemitglieder dabei sein können!

Ich begrüße unseren Bürgermeister Herrn Dirk Möcking, und freue mich, dass er nachher ein Grußwort sprechen wird. Ich begrüße auch seine Stellvertreterin Frau Renate Fürtjes.

Ein herzlicher Gruß gilt unserem Architekten Herrn Achterkamp - wetterbedingt aus der Ferne - er wird heute vertreten durch Peter Franke, der ja auch die Bauleitung inne hat. Beiden und auch dem Bauunternehmer sei herzlich gedankt für die Planung und bisherigen Arbeiten, die Sie in nicht einfachen Zeiten vorangebracht haben. Wir wollen in dieser Feier unseren Gott bitten, dass die Arbeiten auch gut und sicher zu Ende gebracht werden mögen.

Ich freue mich, dass die Presse durch Frau Bianca Mokwa von der Rheinischen Post vertreten ist.

Als Vertreterin der Zentralrendantur begrüße ich Frau Jessica Döhrn, und möchte Ihnen, liebe Frau Döhrn, auch an dieser Stelle Dank sagen für Ihre stets hilfreiche und unterstützende Arbeit in dem nicht gerade anspruchslosen Vorhaben der Finanzierung und Genehmigung dieses kirchlichen Bauvorhabens.

Aus unserer Pfarrei begrüße ich die Mitglieder des Bauausschusses: Niklas Huth, Arnold Schönecker, Andreas Straetmans, Heinz-Willi Suytings und Clemens Diepers, verbunden mit dem Dank für viele Stunden ehrenamtlicher Mitarbeit an diesem Projekt.

Ich begrüße auch die Vorsitzende des Pfarreirates, Iris Itgenshorst.

Liebe Gäste, wenn wir nachher aus dem Petrusbrief hören, dass wir uns um den lebendigen Stein Christus versammeln sollen und selbst lebendige Steine eines geistigen Hauses werden sollen, so ist dies ein wunderbares Bild für dieses neu entstehende Pfarrheim. Denn nichts wünschen wir uns mehr, als dass es nach seiner Errichtung dann auch ein lebendiges Haus werden möge.

Ein Haus, in dem Menschen einander begegnen: Junge und Alte, Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Menschen in der Blüte ihres Lebens, Menschen mit Handycaps.

Ein markantes Gebäude hier in Aldekerk, eines das den Menschen gefällt, das einladend ist, eines das Menschen anzieht, ein offenes Haus.

Ein Haus, in dem wir gemeinsam reden und diskutieren können, in dem Menschen gemeinsam nachdenklich sind und in dem Menschen gemeinsam feiern können, in dem Menschen sich begegnen, wenn sie fröhlich sind oder auch traurig.

Es wird ein Haus sein, in dem Gott unter uns Menschen wohnt, in dem er uns in unseren Mitmenschen begegnet. Auf ihm, unserem Gott ruht unsere Hoffnung, vor allem auch die Hoffnung, dass bis zur Fertigstellung dieses Hauses die Pandemie so bewältigt sein wird,

dass wir all die Begegnungen, die uns so sehr fehlen, wieder leben können, auch hier im neuen Pfarrheim.

Heute legen wir den Grundstein für dieses Haus und bitten um den Segen Gottes, dass es ein lebendiges Haus werden möge!

Lesung aus dem ersten Petrusbrief

(1 Petr 2,3-10)

Ihr habt gekostet, wie gütig der Herr ist. Kommt zu ihm, dem lebendigen Stein, der von den Menschen verworfen, aber von Gott auserwählt und geehrt worden ist! Lasst euch als lebendige Steine zu einem geistigen Haus aufbauen, zu einer heiligen Priesterschaft, um durch Jesus Christus geistige Opfer darzubringen, die Gott gefallen! Denn es heißt in der Schrift: Siehe, ich lege in Zion einen auserwählten Stein, einen Eckstein, den ich in Ehren halte; wer an ihn glaubt, der geht nicht zugrunde. Euch, die ihr glaubt, gilt diese Ehre. Für jene aber, die nicht glauben, ist dieser Stein, den die Bauleute verworfen haben, zum Eckstein geworden, zum Stein, an den man anstößt, und zum Felsen, an dem man zu Fall kommt. Sie stoßen sich an ihm, weil sie dem Wort nicht gehorchen; doch dazu sind sie bestimmt. Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, ein heiliger Stamm, ein Volk, das sein besonderes Eigentum wurde, damit ihr die großen Taten dessen verkündet, der euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen hat. Einst wart ihr kein Volk, jetzt aber seid ihr Gottes Volk; einst gab es für euch kein Erbarmen, jetzt aber habt ihr Erbarmen gefunden.

 

Segensgebet

Allmächtiger Gott, wenn du das Haus nicht baust, bauen die Bauleute vergebens. Du hast deinen Sohn zum Eckstein und Fundament deines Reiches gemacht. Wir bitten dich, segne + diesen Grundstein, damit er heute und in kommenden Zeiten daran erinnere, auf welchem Fundament wir gebaut haben. Du hast die Macht für ewige Zeiten. Dir sei Lob und Dank, durch Christus, unseren Herrn. Amen.

Grußwort des Architekten Christoph Achterkamp

Grundsteinlegung Grußwort Achterkamp

Grußwort von Weihbischof Rolf Lohmann

Grundsteinlegung Grußwort Lohmann

Text der Urkunde zur Grundsteinlegung

URKUNDE

Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.

(Mt 18,20)

Im Jahre des Herrn 2021,

unter dem Pontifikat von Papst Franziskus,

als Felix Genn Bischof von Münster,

Weihbischof Rolf Lohmann Regionalbischof für die Region Niederrhein/Recklinghausen,

Pfarrer Stefan Keller Dechant des Dekanates Geldern,

Christian Stenz Pfarrer der Pfarrei St. Dionysius in Kerken,

Frank-Walter Steinmeier Bundespräsident,

Angela Merkel Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland,

Armin Laschet Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und

Dirk Möcking Bürgermeister der Gemeinde Kerken waren,

wurde zu Kerken-Aldekerk, Marktstraße 4,

am 15. Februar 2021 der

GRUNDSTEIN

für den Neubau des Pfarrheims St. Peter und Paul gelegt.

Bauherr ist die Katholische Pfarrgemeinde St. Dionysius Kerken,

Mitglieder des Bauausschusses sind Clemens Diepers, Niklas Huth, Arnold Schönecker, Andreas Straetmans und Heinz-Willi Suytings,

geplant wurde der Bau von dem Architekturbüro Achterkamp + Möller Architekten PartG mbB Steinfurt/Rheine,

die Bauleitung hat das Architekturbüro Peter Franke, Kerken-Aldekerk.

Bauunternehmer ist E-Bau Siegfried Ebhardt, Geldern.

Der Neubau bildet nach der Fertigstellung zusammen mit der renovierten und ertüchtigten ehemaligen Remise des Pfarrhauses das neue Pfarrheim St. Peter und Paul in Kerken-Aldekerk und stellt gemeinsam mit der direkt gegenüber liegenden Pfarrkirche sowie dem Pfarrhaus den Mittelpunkt des kirchlichen Gemeindelebens dar.

Neben dieser Urkunde wird im Grundstein in einer Edelstahlrolle die heutige Ausgabe der Rheinischen Post, Münzen der zur Zeit gültigen Währung (Euro), sowie ein Satz Baupläne beigefügt.

Wir wünschen dem Werk und seinen Menschen gutes Gelingen und Gottes Segen.

Kerken-Aldekerk, den 15. Februar 2021

Dirk Möcking             Dr. Christian Stenz                 Christoph Achterkamp    Peter Franke

Bürgermeister             Pfarrer                                    Planung                                  Bauleitung

Segenswünsche zu den Hammerschlägen:

Pfarrer: So spricht der Herr: Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen

Bürgermeister: Der Herr segne die, die in diesem Haus ein- und ausgehen werden.

Architekt: O Herr hilf, o Herr, lass wohlgelingen.

Gott schütze Bau und Haus!

Wer in der letzten Zeit am Pfarrgarten in Aldekerk vorbeikam, konnte es nicht übersehen: endlich tut sich etwas! Nachdem Bereits in den Tagen vor Weihnachten die Baustelleneinrichtung erfolgte, bei der unter anderem die Herstellung einer Baustraße von der Gartenstraße auf das Pfarrgartengelände erfolgte, erfolgten seit Mitte Januar die Erdarbeiten zur Befestigung des Untergrunds für die Fundamente.

Ein kurzer Blick in die Zukunft: wenn alles nach Plan läuft, kann im Februar die Grundsteinlegung erfolgen. Der Bauzeitenplan sieht als Termin für die Fertigstellung des Pfarrheims Mitte November vor.

Wir wünschen allen beteiligten Gewerken weiterhin gutes Gelingen und freuen uns auf das neue Pfarrheim!

Pfarrer Christian Stenz

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Liebe Gemeinde, 

Leider gibt es ein paar Probleme mit den Segen, die in die Haushalt gebracht werden. Wir hoffen, dass es anders als geplant und angekündigt am Freitag endlich losgehen kann, haben Sie gern ein wenig mehr Geduld. 

Auch in den Messen an diesem Wochenende haben sie ansonsten die Gelegenheit, die Sternsinger ganz Coronakonform in unseren Sonntagsgottesdiensten zu treffen. 

 

Spendenaktion zur Aktion Dreikönigssingen 2021 | Kindermissionswerk "Die Sternsinger"

Bistum Münster hält an Präsenzgottesdiensten fest

Münster (pbm/sk). Die Evangelische Kirche von Westfalen hat am 15. Dezember ihren Kirchengemeinden empfohlen, auf Präsenzgottesdienste bis zum 10. Januar zu verzichten. Das Bistum Münster bezieht dazu wie folgt Stellung:

Wir respektieren die Empfehlung der Evangelischen Kirche von Westfalen. Andere evangelische Landeskirchen halten dagegen an der Feier von Präsenzgottesdiensten fest. Das tun wir auch im Bistum Münster.

Wir würden im Bistum Münster keine Entscheidung treffen, die – nach aller Wahrscheinlichkeit und Plausibilität – dazu führen könnte, das Infektionsgeschehen zu erhöhen. Wir orien-tieren uns daher bei unserem Vorgehen auch an dem, was die Wissenschaft sagt. Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat schon in der vergangenen Woche betont: „Die beiden großen Kirchen gehören zu den besonders regelkonformen Institutionen mit Blick auf die Einhaltung der coronabedingten Abstands- und Hygieneauflagen.“ Zwar hat sich das Infektionsgeschehen seitdem weiter zugespitzt. Aber die Gottesdienste – gerade an Weihnachten – finden auch unter noch einmal deutlich verschärften Bedingungen statt. Neben den zugespitzten staatlichen Vorgaben – so ist der Gemeindegesang etwa grundsätzlich untersagt – haben die Verantwortlichen vor Ort, sehr verantwortungsvolle Konzepte entwickelt: Es gibt in vielen Pfarreien eine deutlich höhere und vielfältigere Zahl an Gottesdiensten mit nach oben klar begrenzten Teilnehmerzahlen, es gibt Anmeldesysteme, Gottesdienste werden im Freien gefeiert und für diejenigen, die aus welchen Gründen auch immer, den Gottesdienst nicht vor Ort mitfeiern können oder möchten, gibt es Gottesdienstüberragungen im Internet. In den Gottesdiensten sind zudem natürlich die Abstands-, und Hygieneregeln einzuhalten. Alle diese Maßnahmen zeigen, dass es auch für uns und für alle Verantwortlichen in den Pfar-reien in unserem Bistum, ein zentrales Ziel ist, die Gesundheit der Menschen zu schützen. Niemand handelt hier fahrlässig.

In der allgemeinen Öffentlichkeit wird die Entscheidung für Präsenzgottesdienste von vielen dennoch sehr kritisch gesehen. Dabei wird übersehen, dass Gottesdienste gerade in dieser Zeit für die Menschen, die sie mitfeiern, ein wichtiges Zeichen der Solidarität, des Trostes, der Hilfe und auch der Geborgenheit sind. Gottesdienste können Menschen Halt und Kraft geben. Im Frühjahr wurden die Kirchen beim ersten Lockdown von vielen Seiten kritisiert, weil sie freiwillig auf Präsenzgottesdienste verzichtet haben: „Wo war die Kirche? Wo hat sie den Menschen Halt gegeben?“ Diese Kritik haben wir uns zu Herzen genommen und möchten den Menschen, für die das sehr zentral ist, die Möglichkeit geben – unter wie gesagt sehr strikten Rahmenbedingungen – Halt, Trost und Zuversicht in der Mitfeier von Gottesdiensten zu fin-den.

ISK

Pfarrbüros sind für den Publikumsverkehr geschlossen. Weitere Infos hier.
Gottesdienstbesuche nur mit medizinischer Maske und Formular! Weitere Infos hier.

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