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Moshi Team
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Sister Dr. Benjamine Buya aus dem einheimischen Orden der Huruma Schwestern  schickte dem Moshi Team diese  Fotos.  Diese Kinder sind Aidswaisen und wachsen bei der Großmutter auf. Sie leiden an einer Fehlbildung der Beine auf Grund von Mangelernährung  und bleiben ohne medizinische Hilfe verkrüppelt und  aus der Gesellschaft ausgeschlossen. Eine medikamentöse Therapie in Verbindung mit einer Operation  kann zum Erfolg führen. Da diese Krankheit (Mount Blount)  in Afrika häufiger ist, sind in Tansania diese Möglichkeiten vorhanden, kosten aber Geld, das nicht wie bei uns eine Krankenkasse zahlt, sondern man muss selbst dafür aufkommen. Das ist leider in vielen Ländern noch so: „Wenn du arm bist, musst du früher sterben“ oder hast keine Chance auf ein menschenwürdiges Leben.

Sister Benjamine ist dem Moshi Team persönlich bekannt. Sie hat eine Ausbildung als Zahnärztin gemacht und hat sich in der Diözese Moshi sehr für die Gesundheitsaufklärung an den Schulen und die Albinos eingesetzt. Augenblicklich ist sie als Provinzialoberin in der Diözese Mwanza am Viktoriasee, einer sehr armen Region, und hat schon vieles dort bewegt: ein Brunnenprojekt, eine Mutter-Kind- Station und  eine Isolierstation für Corona Erkrankte. Da das Moshi Team selbst aus Altersgründen kaum noch Geld erarbeiten kann, konnten wir ihr aber wenigstens Sponsoren vermitteln und so helfen, diese Projekte zu realisieren.

Genau das, möchten wir auch jetzt erreichen.                                                                                  

Helfen sie den beiden Kindern!  

Vielleicht spenden Sie selbst oder kennen einen großzügigen Spender oder eine Organisation. 

Wie gut aufgehoben sind wir doch in unserem Sozialsystem auch trotz mancher  Mängel.

Dankbarkeit und Verpflichtung!

Tansania1 Tansania2

Tansania3 Tansania4

Am 23. Juli 2022 fand die Schlussetappe meiner Wanderung „Mit Menschen für Mitmenschen“ von St. Gallen nach Aldekerk statt. Auf den über 1000 km mit knapp 20.000 Höhenmeter haben mich mehr als 100 Freunde und Bekannte begleitet. Viele Begegnungen und neue Erfahrungen habe ich gesammelt. Ich habe erlebt, wie schön und abwechslungsreich mein Heimatland ist und dass es zum Glücklichsein manchmal nur ein paar gesunde Füße und nette Begleitung braucht. Meine Tagesberichte und Eindrücke habe ich auf Komoot niedergeschrieben: www.komoot.de/collection/1585181

Auch auf der letzten Etappe begleiteten mich 15 Mitwanderer die 10 Kilometer vom Kempener zum Aldekerker Bahnhof. Dort angekommen feierte ich nicht nur die Ankunft nach einer langen Reise, sondern auch meinen 50. Geburtstag mit vielen Freunden und Bekannten, darunter auch Father Francis aus Tansania, zur Zeit Kaplan in Leverkusen und Mitinitiator des Projektes „Ein Kindergarten für Tengeru“. Knapp 7000 Euro wurden bereits für dieses Projekt gespendet. Ein Dankeschön auch im Namen der Kinder von Tengeru an alle Spender und Helfer. Wer noch spenden möchte, kann dies auf das Konto der Fritz Henkel Stiftung tun:

IBAN: DE87 5001 0700 0003 9051 64              BIC/SWIFT: DEGUDEFFXXX

Christian Cobbers

                                         Mal was Anderes vom Moshi Team.

50 Jahre Christian - 50 Tage mit Menschen für Mitmenschen unterwegs

Mein Name ist Christian Cobbers. In Aldekerk bin ich aufgewachsen, getauft, gefirmt und getraut.

Meine besondere Beziehung zu Tansania verdanke ich meiner Mutter, die seit

der Gründung vor fast 40 Jahren zum Moshi Team gehört. So habe ich die Aktivitäten des Teams

miterlebt und viele Besucher aus Tansania persönlich kennengelernt.

Durch Vermittlung des vor einigen Jahren verstorbenen Pater Benedikt konnte ich 1995 ein für mein

Studium wichtiges zweimonatiges Praktikum am Uru Seminary, einer Secondary school, in der Nähe von Moshi machen. Hier lernte ich die Kilimandscharoregion und ihre Menschen kennen und lieben.

Seitdem unterstütze ich gemeinsam mit dem Moshi Team zahlreiche Projekte.

Wer mehr über mich und mein Engagement erfahren möchte, kann sich gerne beim Moshi Team

erkundigen.                                              

                                                                                     Das Projekt

Wenn viele Leute an vielen Orten viele kleine Schritte tun, können sie das Gesicht der Welt verändern." (Afrikanisches Sprichwort).

Moshi 1

In diesem Jahr werde ich 50 Jahre alt und nehme diesen meinen „runden“ Geburtstag zum Anlass, erneut auf ein Projekt in der Kilimandscharoregion aufmerksam zu machen. Diesmal geht es um den Bau eines Kindergartens in Tengeru, initiiert von meinen Freunden Father Francis Mallya, Kaplan der Katholischen Kirchengemeinde St. Aldegundis und St. Stephanus in Leverkusen und Father Anselm Tarimo, Vice Provincial Superior des einheimischen Ordens der Apostles of Jesus in Tansania.
Bildungsprojekte, besonders solche für Kinder, liegen mir sehr am Herzen. Daher möchte ich mit Menschen, die mich bisher auf meinem Lebensweg begleitet haben, in 50 Etappen rund 1000 km von meinem Studienort St. Gallen in der Schweiz bis zu meinem Heimatdorf Aldekerk am Niederrhein wandern. Ich selbst werde für jeden von mir erwanderten Kilometer mindestens 1 Euro spenden und freue mich, wenn viele es mir gleichtun.
Wer sich angesprochen fühlt, ist herzlich eingeladen, mich ein Stück auf dem Weg zu begleiten.

Unter diesem Link findet man meine Tour:https://www.komoot.de/collection/1423231 Dazu bitte ich, mir bei „Komoot“ persönlich zu folgen und die entsprechenden Etappen, die ihr mitgehen möchtet, zu liken. Ich werde dann zu diesen „gelikten“ Etappen einladen.

„Komoot“ ist übrigens eine Routenplaner-App, mit der man eigene Wanderungen aufzeichnen und andere daran teilnehmen lassen kann.

Alle notwendigen Informationen zu Treffpunkt und Unterkunft werde ich in den Kommentaren der jeweiligen Etappe beschreiben. Jeder, der eine ganze Etappe mitgeht, ist eingeladen zur Schlussetappe nach Aldekerk. Hier, am Ziel, werden das Ende der Wanderung und mein Geburtstag gemeinsam gefeiert. Zu dieser Schlussetappe - welche nicht öffentlich ist - lade ich persönlich ein. Weitere Informationen, auf welches Konto Ihr Eure Spende überweisen könnt, findet Ihr dann in der

Schlussetappe. Spendenquittungen können ausgestellt werden. Ich werde die einzelnen Etappen per Livetracking übertragen. Den Link dazu veröffentliche ich in den Kommentaren. Am Ende einer Etappe werde ich die Eindrücke des Tages beschreiben und Fotos hochladen. Und da auch Musik mich beim Wandern begleiten soll, habe ich in den Kommentaren immer einen meiner Lieblingssongs verlinkt und finde es spannend, wenn ihr es genauso macht. Auf das gemeinsame Wandern mit Euch freut sich, Christian.

Weitere Informationen über das Projekt und meine Wanderung finden Sie in Kürze auf

pfarrei-kerken.de/einrichtungen-und-angebote/missionsfreunde/moshi-team

Wer jetzt schon spenden möchte, kann überweisen auf das Konto des Moshi Teams bei der Pfarrei St.Dionysius Kerken. Der Einzahlungsbeleg für Spenden bis 300€ reicht zur Vorlage beim Finanzamt.

Die Kontonummer des Moshi Teams bei der Pfarrei St. Dionysius:

Volksbank an der Niers, IBAN: DE58 3206 1384 3200 7470 29

 

Wie die Fotos zeigen hat der Bau des Kindergartens in Tengeru  bereits begonnen.

Moshi 2 KG

 

                        „Herz und Güter teilen“  -  Hilfe zur Selbsthilfe

Seit fast 40 Jahren arbeitet das Moshi Team, der Missionsarbeitskreis in St. Peter und Paul Aldekerk unter diesem Motto für die Menschen in der Kilimandscharo Region inTansania, besonders in der Diözese Moshi, aber auch in Arusha und in der Masai Mara Region. Im Laufe dieser Zeit haben sich die Aktivitäten, die Projekte und die Art der Unterstützung verändert und aus Partnern sind Freunde geworden. Einige der Weggefährten dort sind gestorben, neue hinzugekommen und wir im Team sind in die Jahre gekommen. Wir, das sind 11 Frauen, davon 7 sozusagen Gründungsmitglieder, die 1982 aus einem Kinderliturgiekreis vielleicht durch eine glückliche Fügung zur Missionsarbeit gefunden haben.

Der Kontakt zur Diözese Moshi ist entstanden durch unsere Nachbarpfarre Nieukerk, die seit vielen Jahren den einheimischen Orden der Hurumaschwestern unterstützte. Im Herbst 1982

erreichte ein Hilferuf von Father Luis aus Moshi den Aldekerker Pfarrgemeinderat:

„Unsere Kinder können nicht zur Messe kommen. Sie haben keine Kleidung, keine Schuhe.“

Das war zum Erntedankfest  Anlass genug, in der Kindermesse um Kleiderspenden zu bitten. Diese wurden dann als Postpaket nach Moshi geschickt. Die materielle Hilfe weitete sich aus. Es wurden Container mit Textilien und vielen anderen Hilfsgütern, unter anderem mit 268 Nähmaschinen verschickt. Tansania war zu dem Zeitpunkt nicht nur eines der ärmsten Länder, sondern durch die politische Ausrichtung total vom Weltmarkt abgeschottet. Es gab kaum etwas im Land selbst zu kaufen.

Das Moshi Team - der Name bot sich an - traf sich einmal wöchentlich, sammelte Textilien und vieles andere mehr in wechselnden Lagerräumen, organisierte Materialien und schickte alles per Container  (20 Container von 1994 – 2005) nach Tansania..

Als der Transport zu teuer und auch vieles in Tansanía selbst  gekauft werden konnte, wurden keine Container mehr geschickt. Kurze Zeit wurden die Textilien noch nach Rumänien gegeben und dann nur noch gesammelt, um gemeinsam mit der KAB nach den Richtlinien der  Fairwertung verkauft zu werden.

Die Aktivitäten des Moshi Teams hatten sich weiter entwickelt. Um die Transportkosten und auch Projekte (wie Kirchbau, Schwesternhaus, Kindergarten, eine kleine Biogasanlage..) mit zu finanzieren, wurde jahrzehntelang zweimal im Jahr auf den Stadtfesten in Kamp-Lintfort getrödelt. Eine weitere Einnahmequelle war der Büchertrödel bei den IGA Dorffesten in Aldekerk und beim Bücherbummel in Wachtendonk. Eigene Grußkarten, Körnerkissen und der Verkauf von fairgehandelten Produkten erweiterten das Angebot.

Nach dem Besuch zweier Ehepaare aus dem Team 1986 und 1992 in Moshi kam als neuer Schwerpunkt die Medikamentenhilfe über die „Aktion Medeor“ hinzu und später der Einsatz für Aidswaisen und  Albinos in der Diözese Moshi. Immer wieder gab es einen intensiven Austausch mit den Partnern in Moshi, den Schwestern und Priestern, die uns persönlich bekannt waren. Besonders vertraut waren den Aldekerkern Father Benedict ( gest. 2010 ) und Mutter Cecilia, Generaloberin der Huruma Schwestern.( gest, 2012) und aktuell Father Aloyce Urio, der auch in diesem Jahr, wenn die Pandemie es erlaubt, Urlaubsvertretungen in Deutschland machen wird.

Es führt zu weit, alles aufzulisten, was in diesen 40 Jahren unternommen wurde.

Immer wieder werben wir für Schulstipendien für bedürftige Schüler. Denn: In Bildung zu investieren, ist ein Weg zur Selbsthilfe und zur Verbesserung der Gesellschaft.

„Über den Tellerrand hinaus“ – wurde außerhalb der Region am Kilimandscharo in der Masai Mara Region beim Volk der Kurani Mädchen eine Chance gegeben, eine Schul-

bzw. eine berufliche Bildung zu erhalten und sie stark zu machen, um  die zwar verbotene, aber doch praktizierte Beschneidung zu verweigern. Mit Erfolg!  Durch ihr neues Selbst-bewusstsein und entsprechende  Aufklärung erreichten die Mädchen das Einverständnis von Eltern und Stammesältesten, die Beschneidung zu unterlassen.

Das Trödeln wurde vom Team altersbedingt aufgegeben, die anderen Aktionen coronabedingt  auf Eis gelegt. Die Folge, die Einnahmen sind geschrumpft. Grußkarten-, Körnerkissenverkauf und Spenden helfen zwar noch bei der Medikamentenversorgung und den Schulstipendien,..aber!

Unsere Hoffnung ist, dass der Einsatz für die Menschen in Tansania weiter gehen kann und dass vielleicht Jüngere mit neuen Ideen sich engagieren.

Was wir mit Sicherheit sagen können: Jeder Euro kommt an und  hilft.

Das Moshi Team bittet um Spenden von Schulmaterialien ( Stifte, Papier, Hefte, …) für eine Schule in Ghana.

Der Grund ist:                                                                                                                 

Die „Aktion Mission und Lepra Schiefban“ (www.leprahilfe-schiefbahn.de) schickt  in den nächsten Wochen einen Container mit Hilfsgütern nach Ghana, unter anderem auch mit Material für Schulen.

Das Moshi Team kennt diese kirchliche Organisation sehr gut und ist selbst schon von ihr bei Projekten in Tansania unterstützt worden.

Wer helfen möchte, kann die Schulmaterialen bei folgender Adresse abgeben:

Ursula Cobbers

Hochstr. 151

Tel. 02833/ 4616

oder auch bei den anderen Mitgliedern des Moshi Teams

Danke!

In den Herbstferien fallen in Aldekerk die Mittwochsmesse sowie die Samstagsmesse aus.

Geänderte Öffnungszeiten der Pfarrbüros:
Aldekerk: Entfall donnerstags Nachmittag
Nieukerk: Entfall dienstags
Stenden: nicht geöffnet


Seelsorger

Leitender Pfarrer
Pastor Albert Lüken 
Tel. 02833-576964-0
lueken@bistum-muenster.de

Pastor Charles Raya
Tel. 02833-576964-12
raya@bistum-muenster.de

Pastoralreferent Niels Ketteler
Tel. 02833-576964-16
Mobil: 0163-1542665
ketteler@bistum-muenster.de

Beauftragte im Beerdigungsdienst
Norbert Käfer, Johannes Bonn
Tel. 02833-576964-0
(Zentrales Pfarrbüro)


Zentrales Pfarrbüro Aldekerk
Marktstr. 4
Tel. 02833-576964-0
Mo., Di., Do., Fr. 9-11 Uhr
Donnerstag 16-18 Uhr
stdionysius-kerken@bistum-muenster.de

Gemeindebüro Nieukerk
Dionysiusplatz 10

Tel. 02833-576964-11
Dienstag 16:00-18:00 Uhr
Mittwoch 08:30-10:30 Uhr

Gemeindebüro Stenden
Alter Kirchweg 1

Tel. 02833-576964-80
Mittwoch 16-18 Uhr


Kantor Ingo Hoesch
Mobil: 0176-21660814
hoesch@bistum-muenster.de


Notfallbereitschaft (Krankenhaus Geldern)
02831-3900


Öffnungszeiten der Kirchen
Alle drei Kirchen der Pfarrei St. Dionysius Kerken, ausgenommen die Kapellen, sind täglich von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet. Bitte nehmen Sie Rücksicht auf Gottesdienstzeiten.

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