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An diesem Sonntag können die katholischen Gemeinden in Deutschland den Sonntag des Wortes Gottes und den Ökumenischen Bibelsonntag erstmals offiziell am selben Tag feiern.

In Deutschland feiern katholische, evangelische, orthodoxe und freikirchliche Christen schon seit 1982 am letzten Sonntag im Januar den Ökumenischen Bibelsonntag – ebenfalls mit dem Anliegen, die Heilige Schrift in den Mittelpunkt des Gottesdienstes zu stellen.

Die Deutsche Bischofskonferenz hat im Frühjahr 2020 entschieden, dass der Sonntag des Wortes Gottes in Deutschland fortan am Termin des Ökumenischen Bibelsonntag begangen werden soll.

 

In seinem Schreiben zur Einführung des neuen Schriftsonntags betonte Papst Franziskus, dass es sich nicht "um ein bloß zeitliches Zusammentreffen" handle.

Als gemeinsames Glaubensfundament komme der Bibel eine zentrale Rolle im Gespräch der Konfessionen zu. So ist der Sonntag des Wortes Gottes für den Papst "von ökumenischer Bedeutung, denn die Heilige Schrift zeigt denen, die auf sie hören, den Weg, der beschritten werden muss, um zu einer authentischen und soliden Einheit zu gelangen".

Wir wollen dankbar sein für alle Menschen, die an vielen Orten ohne Aufhebens ökumenische Gemeinschaft und Geschwisterlichkeit praktizieren, die geprägt ist von der Achtung gegenüber den jeweiligen Traditionen.

Damit setzen sie ein Zeichen und ermutigen, sich von der Liebe Christi bewegen, versöhnen und einen zu lassen.

 

Liebe Schwestern und Brüder,

geht es Ihnen auch manchmal so, dass die Schriftlesungen im Gottesdienst nur so an Ihnen vorbeirauschen?

Wir hören die Worte zwar, sie erreichen jedoch nicht immer unser Herz.

Das kann vielerlei Gründe haben:

Ich bin mit meinen Gedanken bei anderen Dingen, die mich gerade mehr beschäftigen.

Oder ich verstehe nicht, was mir da vorgelesen wird.

Vielleicht interessiert es mich auch gerade einfach nicht.

Dabei wissen wir doch eigentlich, dass es sich um Worte handelt,

die in Gottes Namen verkündet werden, die uns angehen und im Inneren erreichen sollen.

Das Wort Gottes steht als Thema ganz im Zentrum dieses Sonntages.

Am 31. Januar feiern die katholischen Gemeinden in Deutschland den Sonntag des Wortes Gottes.

Warum ist es so wichtig, dass wir uns an die Bedeutung des Wortes Gottes erinnern lassen?

Wer ein Volksmessbuch aus der Zeit vor dem Konzil besitzt, den sogenannten Schott, der kann einen aufschlussreichen Einblick in das Gottesdienstverständnis jener Zeit bekommen.

So wird etwa in der Einführung zur Messfeier erläutert, dass sie aus zwei Teilen bestehe: der „Vormesse“ und der „Opfermesse“.

Zur Vormesse heißt es, dass sie „uns durch Gebete und Lesungen auf die eigentliche Opferhandlung vorbereiten“ will.

Die Zuordnung ist also klar: Das Eigentliche ist das, was man heute Eucharistiefeier nennt, und der Wortgottesdienst ist nur eine Art Vorspann, der auf das Eigentliche vorbereiten will.

So heißt es in der Einführung des alten Schott:

„Die Lesung aus der Heiligen Schrift will uns Lehre, Erleuchtung und Anregung sein und in uns die für das Mitopfer notwendigen Entschlüsse wecken …“

Die heutigen liturgischen Bücher setzen einen anderen Akzent:

Das Messbuch, das heute in Kraft ist, nennt den Wortgottesdienst „liturgia verbi“ (Liturgie des Wortes) und den eucharistischen Teil „liturgia eucharistica“ (Liturgie der Eucharistie).

Beides ist in gleicher Weise Liturgie, also Gottesdienstfeier.

In den Texten des Zweiten Vatikanischen Konzils wird die Bedeutung der Heiligen Schrift so beschrieben:

„In den Heiligen Büchern kommt ja der Vater, der im Himmel ist, seinen Kindern in Liebe entgegen und nimmt mit ihnen das Gespräch auf.

Und solche Gewalt und Kraft west im Wort Gottes, dass es für die Kirche Halt und Leben, für die Kinder der Kirche Glaubensstärke, Seelenspeise und reiner, unversieglicher Quell des geistlichen Lebens ist.“ (DV 21)

So knapp das Zitat ist, und natürlich in der Kirchensprache der 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts verfasst, es ist doch vielsagend:

Zunächst einmal: wenn Gott den Menschen in der Heiligen Schrift entgegenkommt, dann ist dies ein personales Geschehen; es geht nicht um die Übermittlung einer Sachinformation. Das will das Bild vom Gespräch zwischen Gott und Mensch zum Ausdruck bringen.

Das heißt das für die Verkündigung der Heiligen Schrift im Gottesdienst: Es geht nicht um eine Information über die Heilsgeschichte, also nicht um „Lehre“ und „Anregung“, sondern um eine persönliche Begegnung mit Gott. Mit anderen Worten, der Wortgottesdienst und die Wort-Gottes-Feier sind kein Gespräch über Gott, sondern mit Gott.

Und aus dieser Begegnung mit Gott kann man als gläubiger Christ leben. So wird das Wort Gottes zu einer Kraftquelle unseres Lebens.

Demnach meint die Bezeichnung „Wort Gottes“ mehr als nur den gedruckten Text der Bibel. Wenn dieser Text im Gottesdienst verkündet wird, ist es Gott, der uns in seinem Sohn, in Christus als dem Fleisch gewordenen Wort, persönlich ‚aufsucht‘, damit wir Menschen zur Rettung gelangen.

Insofern kann man in der Tat sagen, dass sich in der Liturgie das Werk unserer Erlösung vollzieht, denn diese bewirkt Gottes Zuwendung zu den Menschen, wie sie in der Verkündigung des Wortes Gottes im Gottesdienst geschieht.

Das ist die Antwort auf die Frage, was es zu feiern gibt, wenn das Wort Gottes in den Mittelpunkt des gottesdienstlichen Geschehens rückt:

Wenn die Heilige Schrift verkündet wird, dann sind dies nicht die „Worte der Lesung“ (wie leider versehentlich manchmal gesagt wird), sondern das „Wort des lebendigen Gottes“, also Christus selbst, den die Gläubigen nach der Lesung mit diesen Worten bekennen.

Wenn es um die Verkündigung im Gottesdienst geht, kann man vom Wort Gottes als einem hörbaren Sakrament sprechen.

Daher werden von der Kirche das Wort Gottes und die Eucharistie auf eine Stufe gestellt.

Zuletzt hat es Papst Benedikt XVI. so formuliert:

„Die Sakramentalität des Wortes lässt sich so in Analogie zur Realpräsenz Christi unter den Gestalten des konsekrierten Brotes und Weines verstehen.

Wenn wir zum Altar gehen und am eucharistischen Mahl teilnehmen, empfangen wir wirklich den Leib und das Blut Christi.

Die Verkündigung des Wortes Gottes in der liturgischen Feier geschieht in der Einsicht, dass Christus selbst in ihr gegenwärtig ist und sich uns zuwendet, um aufgenommen zu werden.“

Damit sich das Wort Gottes in dieser Weise entfalten kann, muss es zugesprochen werden.

Das neue Lektionar macht dies in der Einleitung der neutestamentlichen Brieflesungen deutlich, indem es z.B. anstelle der Bezeichnung „Brief des Apostels Paulus an die Römer“ nun heißt:

„Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde von Rom“.

Damit wird deutlich, dass sich die Worte des Paulus an eine Glaubensgemeinschaft von Männern, Frauen und Kindern richten.

In diesem Sinne ist auch die neue Anrede am Lesungsbeginn zu verstehen, in der es jetzt immer heißt: „Schwestern und Brüder“.

Zwar galt bislang schon die Maßgabe der Deutschen Bischofskonferenz, dass am Beginn der Lesung aus einem Brief „Schwestern und Brüder“ gelesen werden kann, doch der gedruckte Text schrieb nur „Brüder“.

Im neuen Lektionar steht die Anrede „Schwestern und Brüder“ über jeder Brieflesung.

So wird deutlich, dass innerhalb des Gottesdienstes der eigentliche Adressat des Wortes Gottes die versammelte Gemeinde und nicht mehr die Hörerschaft aus der Zeit des Neuen Testaments ist.

 

Wie zu Beginn erwähnt, sieht das Konzil in der Heiligen Schrift ein Gespräch, das Gott mit uns aufnimmt.

Und so hat auch das Wort Gottes in der Liturgie eine Doppelrichtung.

Die erste Linie bildet die absteigende Richtung, die besagt:

In der Liturgie geht die Initiative von Gott aus. Sein Heilswirken wird in der Liturgie gegenwärtig.

Die Reaktion des Menschen hierauf bildet die zweite Linie, die aufsteigende. Denn das Wort Gottes verlangt Entscheidung und ruft zur Antwort auf.

Eine dritte Ebene ist zu ergänzen:

Das, was wir im Gottesdienst feiern, soll nicht im Gottesdienstraum verbleiben, sondern auch unsere Lebenswelt im Alltag durchdringen. Denn wer mit Gott ins Gespräch kommt, steht nicht nur in Beziehung zu Gott, sondern wird auch in ein neues Verhältnis zum Nächsten gesetzt.

Daher darf die Feier des Gottesdienstes nicht folgenlos für das Handeln der Menschen bleiben. Daran werden wir im Gottesdienst immer erinnert, wenn der Nächste, die Anliegen der Menschen und das eigene Handeln in der Welt in den Blick kommen (beim Friedenszeichen, den Fürbitten, der Kollekte, bei der Sendung bei der Entlassung).

Der neue Sonntag des Wortes Gottes lädt uns auch dazu ein, in den Blick zu nehmen, wie wir die Feier des Wortes Gottes in der Sonntagsmesse gestalten.

Drei Elemente seien hier angesprochen: das liturgische Buch zur Verkündigung des Wortes Gottes, der Umgang mit diesem liturgischen Buch und der Ort der Verkündigung.

Zunächst sollte man ein angemessenes Lektionar verwenden – und zwar ein neues Lektionar mit der neuen Einheitsübersetzung: Mit dem Beginn des neuen Kirchenjahres am 1. Advent 2018 wurde die neue Einheitsübersetzung schrittweise in den liturgischen Gebrauch im Sonntagsgottesdienst eingeführt. Beachtung verdient das Lektionar, weil ein eigenes Buch mit den Schriftlesungen für die Gottesdienstfeiern keine Selbstverständlichkeit ist. So war es bis zur Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils über Jahrhunderte üblich, die Lesungen im Messbuch abzudrucken. Die bewusste Entscheidung für ein eigenständiges Lektionar setzt ein Zeichen: Es wird deutlich, dass die Gottesdienstfeier, auch die Messfeier, nicht allein Sache des

Priesters ist. Denn ansonsten würde es tatsächlich genügen, alle Texte, also Gebete und Lesungen, in „seinem“ liturgischen Buch, dem Messbuch, abzudrucken. Doch Träger des Gottesdienstes sind nach heutigem Verständnis im Sinne des Konzils alle zur Feier versammelten Gläubigen. Das Lektionar macht das anschaulich: Es ist das Buch für den liturgischen Dienst des Lektors bzw. der Lektorin.

Damit sich die Bedeutung des Wortes Gottes auch im Vollzug, also im Mitfeiern, erschließen kann, muss im Gottesdienst auch in einer Weise mit diesem liturgischen Buch umgegangen werden, die dies zum Ausdruck bringt.  

Es ist sinnvoll, das Lektionar oder Evangeliar beim Einzug mitzuführen – wie wir dies bei feierlichen Gottesdiensten tun.

Die Verkündigung wird durch Kerzenträger begleitet; dies ist ein Hinweis auf Christus, das Licht der Welt, das uns in der Frohen Botschaft aufscheint.

Weihrauch ist geeignet um die Verehrung des Wortes Gottes in festlichen Gottesdiensten zum Ausdruck zu bringen.

Und nach der Verkündigung wird das Buch aufgeschlagen im Blickfeld der Gemeinde abgelegt – was zeigen soll: die Botschaft steht im Raum.

Und am Ende des Gottesdienstes sollte beim Auszug das Lektionar bzw. Evangeliar nicht wieder ausziehen, weil Christus nun nicht einfach die Gottesdienstversammlung verlässt, sondern von den Gläubigen in ihren Herzen und durch ihre Taten in die Welt getragen werden soll.

Damit kommt der Ort der Schriftverkündigung in den Blick: der Ambo.

In gewisser Weise ist er das Gegenüber zum Altar. Ähnlich wie der Altar der Tisch des Brotes ist, ist am Ambo den Gläubigen der „Tisch des Wortes Gottes“ bereitet.

Denn in den Lesungen spricht Gott selbst zu seinem Volk und offenbart sein Heilshandeln. Mehr noch: Christus selbst ist es, der in seinem Wort inmitten der Gläubigen gegenwärtig ist.

Aus der damit gegebenen Würde des Wortes Gottes ergibt sich, dass die Verkündigung dieses Wortes eines besonderen Ortes in der Kirche bedarf.

Dass es einen solchen Ort gibt, ist nicht beliebig, sondern ein Ambo ist unbedingt notwendig.

Um der Zeichenhaftigkeit willen kann es nur einen Ort der Verkündigung des Wortes Gottes geben, also nur einen Ambo.

Die Bedeutung des Wortes Gottes erfordert zudem, dass der Ambo feststehend und ein nicht frei verfügbarer Bestandteil des Kirchenraumes ist. Frei verfügbar sollte der Ambo auch nicht hinsichtlich seiner Nutzung sein: Als Tisch des Wortes Gottes sollte er in erster Linie der Verkündigung des Wortes Gottes und dessen Auslegung vorbehalten bleiben, und nicht als Lesepult oder als Ort für alle möglichen Ansagen missbraucht werden.

Vieles wäre noch zur Bedeutung des Wortes Gottes zu sagen.

Papst Franziskus fordert uns anlässlich der Einführung des Sonntags des Wortes Gottes auf, das der der Bibel gewidmete Tag nicht einmal im Jahr, sondern einmal für das ganze Jahr stattfinden.

Machen wir uns also in jedem Gottesdienst bewusst, was das Wort Gottes bedeutet und in uns bewirken will und lassen wir uns in der sonntäglichen Eucharistiefeier immer wieder daran erinnern. Amen.

Hier finden Sie am 24.12.2020  ab 16.30 den Link auf den Livestream der Christmette. Sollte das eingebundene Video bei Ihnen nicht funktionieren, finden Sie hierunter den normalen Link. 

https://youtu.be/IncwhgqQ-Vs 

 

Weihnachtsgottesdienste in unserer Pfarrei

Donnerstag, 24. Dezember 2020 bis Samstag, 26. Dezember 2020

Für die Krippenfeiern ist keine Anmeldung erforderlich! Jedoch ist für die verpflichtende Nachverfolgbarkeit eine Kontaktdatenerfassung notwendig. Das entsprechende Formular bitte im Internet auf unserer Homepage herunterladen und ausgefüllt mitbringen. Für die Besucher gilt ab dem 6. Lebensjahr eine Maskenpflicht und die Abstandsregeln sind zu beachten.

Nachfragen / Reservierungen zu unseren Weihnachtsgottesdiensten sind im zentralen Pfarrbüro 02833 – 576 9640 ab dem 15.12.2020 zwischen 9-11 Uhr möglich!

Die bisherigen Telefon-Nr. zur Weihnachtsgottesdienst-Anmeldung sind nicht mehr gültig!

St. Peter und Paul

St. Thomas

St. Dionysius

Datum

Do, 24.12.

Heiligabend

15:00
Frau Kleinmanns
Krippenfeier auf dem Kirchplatz

15:00
Frau Eyckmanns-Wolters
Krippenfeier auf dem Kirchplatz

15:00
Pastoralreferent Ketteler
Krippenfeier draußen

17:30
Pfarrer Stenz
Christmette
ausgebucht

18:00
Pater Abraham
Christmette
ausgebucht

17:30
Pastor Raya
Christmette
ausgebucht

20:00
Pastor Raya
Christmette

22:00
Pfarrer Stenz
Christmette

Fr, 25.12.

Erster Weihnachtstag

7:30
Pfarrer Stenz
Hirtenmesse

9:30
Pfarrer Stenz
Weihnachtsmesse

7:30
Pater Abraham
Hirtenmesse

9:30
Pater Abraham
Weihnachtsmesse

11:00
Pater Abraham
Weihnachtsmesse

Sa, 26.12.

Zweiter Weihnachtstag

7:30
Pater Abraham
Weihnachtsmesse

9:30
Pastor Raya
Weihnachtsmesse mit Kindersegnung

7:30
Pfarrer Stenz
Weihnachtsmesse

9:30
Pfarrer Stenz
Weihnachtsmesse

11:00
Pastor Raya
Weihnachtsmesse mit Kindersegnung
ausgebucht

Hier finden Sie die aktuellen Regelungen aufgrund der Coronaschutzverordnung vom 30.10.2020.

 

 

Kurze Zusammenfassung der wichtigsten Corona-Schutzregeln beim Besuch von Gottesdiensten, Beerdigungen und Pfarrheimen (Stand: 19.10.2020):

 

  1. Es gilt eine Maskenpflicht während des gesamten Gottesdienstbesuchsauch am Sitzplatz. Für den Kommunionempfang kann die Maske kurzzeitig abgenommen werden.
  1. Es wird ein Nachweis möglicher Kontakte im Falle einer Ansteckung zu geführt. Zu diesem Zweck liegen Formulare in den Kirchen aus bzw. können von der Homepage selbst heruntergeladen und ausgedruckt werden. Wir bitten die Formulare möglichst zu Hause auszufüllen und zum jeweiligen Gottesdienst mitzubringen und in die verschlossenen Behältnisse am Eingang der Kirchen einzuwerfen. Die ausgefüllten Formulare werden nach der vorgegebenen Aufbewahrungsfrist von 4 Wochen datenschutzgerecht vernichtet.
  1. Im Übrigen gilt, dass ein Mindestabstand von 1,5 Meter einzuhalten ist und ausschließlich die als solche gekennzeichneten Sitzplätze genutzt werden. Familienangehörige aus einem Haushalt werden nicht getrennt.
  1. Den Anweisungen der Ordner ist Folge zu leisten. Dies gilt auch für Anweisungen der Küster, da diese Ordnerfunktion ausüben.
  1. Bei Beerdigungen gilt ebenfalls die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.
  1. Ein Gesangsverbot besteht nicht, die Kirchenmusiker sind gehalten, die Anzahl der Lieder und Strophen einzuschränken.
  1. Für die Nutzung der Pfarrheime gelten weiterhin die bestehenden Hygieneregeln, zusätzlich ist auch dort während des gesamten Aufenthalts ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Verpflichtendes Formular für den Gottesdienstbesuch zum Ausdrucken

Neue Gottesdienstordnung für die Pfarrgemeinde St. Dionysius Kerken gültig ab dem 29. Juni 2020 -

Gemeinsam mit dem Pfarreirat hat das Seelsorgeteam eine neue Gottesdienstordnung beschlossen. Diese gilt mit dem Beginn der Sommerferien am 29. Juni 2020 und bleibt auch danach bestehen.
Hintergrund ist die neue personelle Situation durch das Ausscheiden von Pater Dr. Abraham Kongampuzha aus dem aktiven Dienst ab 1. September.

Es muss von da an möglich sein, die Gottesdienste basierend auf zwei aktiven Priestern zu feiern, bzw. auch nur mit einem Priester, falls der andere im Urlaub oder krank ist. Daher können künftig keine Sonntagsmessen mehr gleichzeitig geplant werden. Da am Sonntag bereits zwei Messen (Aldekerk / Nieukerk) stattfinden, wird die dritte Messe in Stenden auf den Samstagvorabend verlegt (die bisherige Zeit von Nieukerk um 18.30 Uhr, die bisherige Vorabendmesse in Nieukerk entfällt). Im Zuge der Diskussion auch im Pfarreirat hat sich die Meinung herausgebildet, dass dies auch aus Sicht der Gottesdienstbesucher in Stenden besser angenommen wird als eine Sonntagsmesse um 8.00 Uhr. Es besteht außerdem immer die Möglichkeit eine Sonntagsmesse in einer anderen Kirche der Pfarrei zu besuchen. Aus den gleichen Gründen wird es nur noch eine regelmässige Werktagsmesse am Tag für die Pfarrei geben. Die Einzelheiten ergeben sich aus der folgenden Übersicht:

Samstag
17.00 Uhr Vorabendmesse in St. Peter und Paul Aldekerk
18.30 Uhr Vorabendmesse in St. Thomas Stenden neu

Sonntag
09.30 Uhr Sonntagsmesse in St. Peter und Paul Aldekerk
11.00 Uhr Sonntagsmesse in St. Dionysius Nieukerk

Montag
16:30 Uhr Magdalenenheim (wie bisher, aber solange Abstandgebot entfallen diese) 
19.00 Uhr Kapellenmessen (wie bisher, aber solange Abstandsgebot entfallen diese)

Dienstag
19.00 Uhr Abendmesse in St. Dionysius Nieukerk

Mittwoch
19.00 Uhr Abendmesse in Aldekerk (wie bisher, solange Abstandsgebot in der Pfarrkirche anstatt in der Klosterkirche)

Donnerstag
09.00 Uhr Hl. Messe St. Peter und Paul Aldekerk (1. Donnerstag im Monat Frauenmesse)

Freitag
09.00 Uhr Hl. Messe St. Thomas Stenden (1. Freitag im Monat Herz Jesu Messe)

Die katholische Pfarrgemeinde St. Dionysius in Kerken freut sich, dass es trotz der Einschränkungen, die wegen der Coronapandemie gelten, möglich sein wird, die Erstkommunion- und Firmfeiern für die Kerkener Kinder und Jugendlichen durchzuführen.

Die Firmung mit Weihbischof Rolf Lohmann findet wie geplant am 19. Juni statt, allerdings nicht in Kerken, da dort in allen drei Kirchen wegen der Sicherheitsabstände derzeit maximal 40 Personen Platz finden, sondern um 18.30 Uhr im Forum Pax Christi in Kevelaer. Da im Forum 140 Sitzplätze zur Verfügung stehen kann jeder Firmand neben seinem Firmpaten noch zwei Personen mitbringen. Genauere Informationen erhalten die Firmanden in diesen Tagen vom Orgateam Firmung.

Die ursprünglich nach Ostern geplanten Erstkommunionfeiern wurden wegen der Coronapandemie abgesagt. Nun finden sie im September statt, wobei auch hier wegen der nötigen Sicherheitsabstände eine Sonderregelung gefunden werden musste. Damit alle angemeldeten Kinder zu ihrem Fest in der Kirche auch ihre Eltern und Geschwister mitbringen können, haben sich die Seelsorger bereit erklärt, diesmal sechs statt sonst drei Erstkommunionfeiern durchzuführen, und zwar an mehreren Samstagvormittagen, damit der Platz in den Kirchen vollständig für die Erstkommunionkinder und ihre Angehörigen zur Verfügung steht und auch die Sonntagsmessen wie geplant stattfinden können. Die Erstkommunionfeiern sind am 5. September in Stenden, am 12. September in Aldekerk und am 19. September in Nieukerk. Die Kinder und ihre Eltern werden über die genauen Zeiten für ihre jeweiligen Gruppen informiert.

„Es war uns sehr wichtig, dass in diesem für uns alle schwierigen Jahr, in dem wir auf so viele liebgewonnene Veranstaltungen verzichten müssen, es möglich sein wird, den Kindern und Jugendlichen ihre Feste zu ermöglichen, auf die sie sich schon seit Monaten vorbereitet und darauf gefreut haben,“ freuen sich auch Iris Itgenshorst, Vorsitzende des Pfarreirates, Pfarrer Dr. Christian Stenz und Pastor Charles Raya.

Liebe Schwestern und Brüder,

wir alle sind froh, dass es wieder möglich ist, öffentliche Gottesdienste zu feiern! Bei aller Freude dürfen wir aber nicht vergessen, dass das Coronavirus noch längst nicht besiegt ist und wir weiterhin alles tun müssen, um unsere Gesundheit und die Gesundheit unserer Mitmenschen so gut wie irgend möglich zu schützen. Auch sollte jede und jeder für sich entscheiden, ob ein Gottesdienstbesuch zur Zeit (schon) sinnvoll und verantwortbar ist, vor allem die Menschen, die zu Risikogruppen gehören, oder häufigen Kontakt mit diesen haben, sollten dies genau für sich überlegen. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auch auf die Ziffer 1 dieser Regelungen (weiterhin geltende Dispens von der Sonntagspflicht).

Information über regelmäßige Gottesdienste ab 11. Mai 2020

Nachdem wir nun zwei Wochen Erfahrung gesammelt haben, zeigt sich, dass der Gottesdienstbesuch in einem so überschaubaren Umfang wieder beginnt, dass wir die Zusatzmessen wieder entfallen lassen können, die wir zur Sicherheit eingeplant hatten.
Dies betrifft die Abendmessen in Aldekerk sonntags um 19 Uhr und montags um 19 Uhr, sowie die Nachmittagsmesse in Nieukerk donnerstags um 14.30 Uhr. Jedoch bleibt wie zuvor die Nachmittagsmesse in Nieukerk am letzten Donnerstag eines Monats bestehen.
Diese Änderungen gelten ab diesem Montag, 11.Mai. Es haben sich bisher für diese Messen noch keine Besucher angemeldet.

Ebenso möchte ich Sie darüber informieren, dass ab sofort wieder Sechswochenämter, Jahresgedächtnisse etc. in den Messen gefeiert werden können. Die Familien werden gebeten, dem Pfarrbüro die Anzahl der voraussichtlichen Teilnehmer zu nennen, damit wir wissen, wie viele Plätze wir noch anderweitig vergeben können.

In Absprache zwischen Seelsorgeteam und Pfarreirat gilt folgende Gottesdienstordnung ab 11. Mai 2020:

Samstag

17:00 Uhr        St. Peter und Paul Aldekerk (Vorabendmesse)

18:30 Uhr        St. Dionysius Nieukerk (Vorabendmesse)

Sonntag

9:30 Uhr          St. Peter und Paul Aldekerk

9:30 Uhr          St. Thomas Stenden

11:00 Uhr        St. Dionysius Nieukerk

Montag

16:30 Uhr       Magdalenenheim Aldekerk: entfällt zur Zeit

19:00 Uhr        Kapellenmessen entfallen zur Zeit wegen des Abstandsgebots

Dienstag

8:00 Uhr          St. Peter und Paul Aldekerk

19:00 Uhr        St. Dionysius Nieukerk

Mittwoch

19:00 Uhr        St. Peter und Paul Aldekerk

Donnerstag

9:00 Uhr          St. Peter und Paul Aldekerk

14:30 Uhr        St. Dionysius Nieukerk am letzten Donnerstag im Monat

Freitag

9:00 Uhr          St. Thomas Stenden

Beichtgelegenheit ist zur Zeit nur in den Pfarrhäusern (nicht im Beichtstuhl) und nachvorheriger telefonischer Vereinbarung mit einem Priester möglich

1. Unser Diözesanbischof hat vorerst weiterhin Dispens vom Sonntagsgebot erteilt. Das heißt, jeder soll ohne Gewissenskonflikte überlegen, ob er zur Zeit (schon) einenGottesdienst besuchen möchte. Es werden in den Medien auch weiterhin eine Vielzahl von Gottesdiensten angeboten, damit insbesondere Personen, die Risikogruppen angehören, leichter zu Hause bleiben können.

2. Es werden bis auf weiteres keine liturgischen Dienste eingesetzt (Messdiener, Lektoren, Kommunionhelfer, Kollektanten). Statt dessen werden diese gebeten, als Ordner beim Einhalten der Sicherheitsvorschriften mitzuhelfen. Es werden sonntags und in den Vorabendmessen jeweils zwei Ordner benötigt. Das Pfarrbüro organisiert deren Einsatzpläne. Jeder soll nur dann diesen Dienst übernehmen, wenn er es für sich verantworten kann, besonders ältere Ehrenamtliche sollten primär an ihre Gesundheit denken.

3. Der Zugang zu den Gottesdiensten ist begrenzt. Um den von den Behörden vorgeschriebenen Mindestabstand von 1,50 Metern einzuhalten, können in allen 3 großen Kirchen (St. Peter und Paul Aldekerk, St. Dionysius Nieukerk und St. Thomas Stendenmaximal 40 Gottesdienstbesucher zugelassen werden.

4. Der Zutritt zu den Gottesdiensten wird mit Namenslisten am Kircheneingang kontrolliert. Der Einlass in die Kirchenräume beginnt 30 Minuten vor dem Gottesdienst.

5. Dazu ist es erforderlich, sich für die Gottesdienste (auch Werktagsmessenvorher telefonisch anzumelden. Dies ist nur Montag bis Freitag von 9.00 bis 11.00 Uhr und ausschließlich über die Telefonnummer 576964-16 möglich. Jeder Anrufer kann sich für bis zu zwei Messen pro Woche (eine Sonntagsmesse und eine Werktagsmesseim Voraus anmelden. Es werden Anmeldungen für einen Zeitraum von maximal einer Wocheim Voraus entgegengenommen.

6. Beim Betreten der Kirche sind ausschließlich die als „Eingang“ gezeichneten Wege zu benutzen.

7. Die Weihwasserbecken bleiben geleert

8. Beim Betreten und Verlassen der Kirchenräume und beim Aufenthalt in den Kirchenbänken sowie beim Kommunionempfang ist der Mindestabstand von 1,50 Metern zwingend einzuhalten. Dazu sind in den Kirchen Markierungen angebracht, mit denen die zulässigen Sitzplätze gekennzeichnet sind. Es dürfen ausschließlich gekennzeichnete Plätze benutzt werden. Familien werden nicht getrennt. Den Anweisungen der Ordner ist dabei Folge zu leisten.

9. Das Tragen von Schutzmasken ist für alle Besucher der Gottesdienste verpflichtend, um sich und andere (insbesondere auch die Ordnungsdienste) vor Infektionen zu schützen.Für den Zelebranten gilt dies nur während der Kommunionspendung, nicht solange er sich im Chorraum, am Altar oder am Ambo aufhält. Für die Kirchenmusiker, die sich an und um die Orgel aufhalten, gilt die Verpflichtung nicht, der Sicherheitsabstand zwischen mehreren Kirchenmusikern ist einzuhalten.

10. Da beim Singen der Gemeinde eine erhöhte Gefahr der Tröpfcheninfektion besteht, werden wir vorerst darauf verzichtenStatt dessen wird instrumentale Musik bzw. Gesang durch Solisten oder einzelne Chor- oder Scholamitglieder(unter Einhaltung des Sicherheitsabstands) von der Orgel aus den Gottesdienst musikalisch begleiten. Die Gesangbücher werden daher – auch aus hygienischen Gründen – derzeit nicht ausgelegt.Falls die allgemeine Lage den Gesang wieder möglich erscheinen lässt, werden hierzu Liedzettel zum einmaligen Gebrauch verteilt, so dass auch dann das Auslegen der Gesangbücher entbehrlich ist.

11. Bei der Wandlung bleiben Kelch und Hostienschale(n) mit einer Palla bedeckt. Es werden möglichst nur so viele Hostien konsekriert, wie in der jeweiligen Messe benötigt werden.

12. Der Friedensgruß erfolgt weiterhin ohne Körperkontakt.

13. Die Kommunionspendung erfolgt ausschließlich durch den Priester, der sich kurz vorher noch einmal die Hände desinfiziert.Die Gläubigen kommen in einer Reihe durch den Mittelgang nach vorne und halten dabei den Mindestabstand von 1,50 Metern ein (Markierungen am Boden). Der Empfang der hl. Kommunion erfolgt mit weit ausgetreckten HändenZwischen Priester und Gläubigen steht ein kleiner Tisch, um den Abstand zu gewährleisten. Dabei wird nicht gesprochen (also nicht gesagt „Der Leib Christi“ - „Amen.“). Die Mundkommunion muss bis auf weiteres unterbleiben. Personen, die nicht kommunizieren (z. B. Kinder, die noch nicht zur Erstkommunion waren), werden ohne Berührung gesegnet. Nach dem Kommunionempfang gehen die Gläubigen ausschließlich nach links und rechts und dann ausschließlich an den äußeren Bankenden zurück (auf keinen Fall durch den Mittelgang!). Den Anweisungen der Ordner ist dabei Folge zu leisten.

15. Die Körbe für die Kollekte werden nicht durch die Reihe gereicht, sondern an den Kirchenausgängen sind Spendenkästen aufgestellt.

15. Beim Verlassen der Kirche sind ausschließlich die als „Ausgang“ gekennzeichneten Wege zu benutzen.

Liebe Schwestern und Brüder, diese Regeln sind nach sorgfältiger Überlegung und Diskussion entworfen worden und müssen nun erst einmal in der Praxis erprobt werden. Falls sich in der nächsten Zeit Erfahrungen ergeben, die Änderungen erforderlich machen, werden wir Sie hierüber informieren. 

Es kann nicht oft genug betont werden, dass ungeachtet aller Schutzmaßnahmen, die wir hier vorsehen, jeder selbst für die Erhaltung seiner Gesundheit und die seiner Mitmenschen verantwortlich ist und sich danach verhalten soll.

In diesem Sinne: achten Sie auch weiterhin gut auf sich und Ihre Mitmenschen und bleiben Sie gesund!

Kerken, den 11. Mai 2020 (1. Änderung)

Für das Seelsorgeteam:Für den Pfarreirat:

Dr. Christian StenzIris Itgenshorst

Leitender Pfarrer​   Vorsitzende des Pfarreirates

Pfarrbüros sind für den Publikumsverkehr geschlossen. Weitere Infos hier.
Gottesdienstbesuche nur mit medizinischer Maske und Formular! Weitere Infos hier.

Kontakt


Seelsorger

Pfarrer Dr. Christian Stenz
Tel. 02833-576964-0
(Zentrales Pfarrbüro)
Durchwahl: 02833-576964-13
stenz-c@bistum-muenster.de

Pastor Charles Raya
Tel. 02833-576964-12
raya@bistum-muenster.de

Pater Dr. Abraham Kongampuzha
Tel. 02833-576964-35
kongampuzha@bistum-muenster.de

Pastoralreferent Niels Ketteler
Tel. 02833-576964-16
Mobil: 0163 1542665
ketteler@bistum-muenster.de

Beauftragte im Beerdigungsdienst
Norbert Käfer, Johannes Bonn
Tel. 02833-576964-0
(Zentrales Pfarrbüro)


Zentrales Pfarrbüro Aldekerk
Marktstr. 4
Tel. 02833-576964-0
Mo., Di., Do., Fr. 9-11 Uhr
Donnerstag 16-18 Uhr
stdionysius-kerken@bistum-muenster.de

Gemeindebüro Nieukerk
Dionysiusplatz 10

Tel. 02833-576964-11
Dienstag 16:00-18:00 Uhr
Mittwoch 08:30-10:30 Uhr

Gemeindebüro Stenden
Alter Kirchweg 1

Tel. 02833-576964-80
Mittwoch 16-18 Uhr


Notfallbereitschaft (Krankenhaus Geldern)
02831-3900


Öffnungszeiten der Kirchen
Alle drei Kirchen der Pfarrei St. Dionysius Kerken, ausgenommen die Kapellen, sind täglich von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet. Bitte nehmen Sie Rücksicht auf Gottesdienstzeiten.

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